Die Gewinnerfilme sind gewählt!
Der Friese-Preis geht nach Irland, der Mo-Preis nach Norwegen
Das 12. Mo&Friese KinderKurzFilmfestival, das jedes Jahr im Rahmen des Internationalen KurzFilmFestivals Hamburg stattfindet, fand am Sonntag, den 06.06. um 14 Uhr mit der Preisverleihung im zeise Kino seinen krönenden Abschluss. Vergeben wurden zwei Preise: der Friese-Preis für Filme aus den Programmen ab 4 und ab 6 Jahre und der Mo-Preis für die Filme aus den Programmen ab 9 und ab 12 Jahre. Beide sind mit 1250 Euro dotiert.
Besonders einfach war es für die Jurys nicht, zu entscheiden an wen die Preise gehen sollen. Denn bei 50 Kurzfilmen aus 20 Ländern, waren es sehr viele Beiträge, die den Kindern gefielen.
Der Friese-Preis geht dieses Jahr nach Irland. Die Jury entschied sich für den Film "Einmal Pommes zum Mitnehmen (Free Chips Forever)" von Claire Dix (Irland 2009).
Die jungen Juroren begründen ihre Wahl so: "Der Film hat uns am besten gefallen, weil er gut erzählt ist, spannend ist und wie im echten Leben. Wir haben viel gelacht (zum Beispiel, wenn der Sohn dem schlafenden Vater Pommes in die Nase steckt) und man hat von dem Film Hunger gekriegt!"
Die Mo-Jury hat den Film „Zorniger Mann (Sinna mann)“ von Anita Killi (Norwegen 2009) ausgewählt: “Wir diskutierten lange, doch schließlich fiel die Wahl des Siegerfilmes auf „Zorniger Mann“ von Anita Killi. Der Film hat uns vor allem durch seine gute und tief gehende Geschichte überzeugt, ihm den Mo-Preis zu verleihen. Die dunklen Farben und die sehr gute Animation schaffen eine besondere Stimmung, die uns Zuschauer berührt. Gut fanden wir auch den „Namen“ des Jungen: „Boy“, denn so erzählt der Film nicht nur von einem speziellen Jungen, sondern spricht viele an. Der Film war spannend, berührend und sehr gut erzählt."
Und weil die Entscheidung bei so vielen tollen Filmen nicht leicht fällt, möchte die Mo-Jury an dieser Stelle dem Film "Postkarte (La Carte)" von Stefan Le Lay (Frankreich 2009) eine lobende Erwähnung aussprechen, "da seine lustige Geschichte und die sehr gute Idee einen Film mit Postkarten zu machen, uns sehr gefallen haben. Tolle Bilder haben die coole Geschichte noch bereichert."
Vielen Dank an unsere Preisstifter GEOlino und Springer - Biobackwerk.
Die "Gib mir fünf!-Gewinner"...
Zum vierten Mal hatte das Festival auch Preise für von Kindern bis zum Alter von 13 Jahren selbst gestaltete Filme zu vergeben. Die Aufgabe beim “Gib mir fünf!"-Wettbewerb war es gewesen, einen Film zum Thema "Umweltprobleme und Umweltschutz" zu drehen, der nicht länger als 5 Minuten ist. Dank GEOlino, Bingo - Der Umweltlotterie und der NUE konnten wir wieder drei Preise im Gesamtwert von 600 Euro vergeben.
1. Platz
"Beim Filmprogramm „Gib mir fünf!“ haben sich die Friese- und die Mo-Jury gemeinsam für „Herzschmerz“ von Lennart Döhle (Deutschland 20010) als Gewinnerfilm entschieden: "An diesem Film hat uns besonders die Geschichte gefallen, die sehr gut geschrieben ist und vom richtigen Leben erzählt. Sehr gut hat uns auch gefallen, wie die Gesichter der Legofiguren animiert werden und wie die Landschaften aus Legobausteinen gebaut wurden."
2. Platz
"Der 2. Platz des Wettbewerbs „Gib mir fünf!“ geht an „Laras neuer Strickpulli“ von Lisa Ecker & Crew aus Deutschland (2010): "An diesem Film hat uns vor allem die schauspielerische Leistung der Darsteller gefallen. Der Film war auch gut geschnitten und die Pannen am Schluss des Filmes fanden wir besonders gelungen, da man so sehen konnte wie viel Aufwand hinter einem Film steckt."
3. Platz
“Als dritten Gewinner bei „Gib mir fünf!“ haben wir uns für „Milchzahn und Silberhaar“ von Jeremy Phillipp (Deutschland 2010) entschieden. "Der dritte Platz geht an den Film „Milchzahn und Silberhaar“, weil uns die Art wie ererzählt wird sehr gut gefallen hat; wie zum Beispiel die Rückblende, als der Opa noch ein Kind war. Auch die Ton- und Kameraaufnahmen fanden wir sehr gelungen."











